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ELTERNVEREIN DES BUNDESGYMNASIUM
UND BUNDESREALGYMNASIUM STUBENBASTEI
Stubenbastei 6-8
E-Mail: ev-stubenbastei@gmx.at
ZVR-ZAHL 213705434

HAUSORDNUNG

Das GRG Stubenbastei ist eine Gemeinschaft, die sich aus Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern und Erziehungsberechtigten, Direktion, Sekretariat, Administration und dem Schulwarteteam zusammensetzt.

Wir wollen in dieser Partnerschaft zusammenarbeiten, gegenseitiges Verständnis zeigen, respektvoll gegenüber allen Schulpartner/innen auftreten, sowie Probleme offen ansprechen und gemeinsam lösen.

Die Rahmenbedingungen für diese Zusammenarbeit halten wir gemäß dem Schulunterrichtsgesetz wie folgt fest:

Wir wollen auf Grundlage der Schulgesetze zur Ordnung unseres Zusammenlebens in der Schule partnerschaftliche Regeln vereinbaren. Diese sollen weder Freiräume begrenzen noch Individualität einschränken, sondern dazu dienen, dass sich Schüler/innen, Lehrer/innen, Erziehungsberechtigte und Besucher/innen in unserer Schule wohl fühlen, Raum und Zeit für Freundschaften und Freude ist und kein Platz für Angst übrig bleibt.

Diese Regeln werden aber auch erstellt, damit alle Schulpartner/innen die ihnen zugeschriebenen Aufgaben und Pflichten nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen können. Im Verständnis einer verantwortungsbewussten, gelebten Schulpartnerschaft, werden nachstehende Hausordnung erstellt und erwünschte Verhaltensvereinbarungen als Anhang beigefügt.

I. Grundsätzliches

Wir wollen eine Schule, in der

  • Lehren und Lernen als gemeinsames Ziel bejaht wird
  • Offenheit füreinander und die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen, den Umgang miteinander prägen
  • kulturelle Vielfalt als Bereicherung empfunden wird
  • Lehrende, Lernende und Erziehungsberechtigte einander als Partner/innen mit unterschiedlicher Verantwortung und nicht als Gegner/innen sehen
  • Meinungsfreiheit selbstverständlich und angstfreies Sprechen in jeder Situation möglich ist
  • von keiner Seite Macht missbraucht wird
  • die Würde jedes Menschen geachtet wird
  • Wohlwollen eine Grundhaltung aller ist
  • ein wertschätzender Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und sozialer Herkunft gepflegt wird.

II. Unterrichtsorganisation

II. 1. Allgemeines

Jede Unterrichtsstunde beginnt mit einem Läuten, das die Schüler/innen als Aufforderung verstehen sollten, ihre Plätze einzunehmen und notwendigen Unterrichtsmaterialien vorzubereiten.

Das Fernbleiben einer Lehrkraft wird nach einer Wartezeit von ca. fünf Minuten durch den/die Klassensprecher/in in der Administration gemeldet.

Das Verhalten und die Mitarbeit aller Schüler/innen und Lehrer/innen sollen den Unterricht fördern und eine gute Arbeitsatmosphäre für die gesamte Klasse ermöglichen.

Die Schularbeitshefte oder -mappen aus allen Gegenständen müssen von den Schüler/innen spätestens bis zum Ende des Schuljahres abgegeben werden.

Die Schüler/innen der Unterstufe führen ein Mitteilungsheft, welches täglich mitzubringen ist. Das Mitteilungsheft dient einer verlässlichen Verständigung zwischen Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und der Schule. Mitteilungen der Schule bedürfen einer unterschriftlichen Bestätigung durch Eltern bzw. Erziehungsberechtigte.

Der Entfall von Randstunden wird in den Unterstufenklassen rechtzeitig über das Mitteilungsheft kundgetan. In Oberstufenklassen können Randstunden auch am gleichen Tag entfallen.

Supplierstunden werden an der dafür vorgesehenen Anschlagtafel in der Aula ausgeschrieben.

Fehlverhalten und Störungen, sowie mutwillige Gefährdung von Mitschüler/innen oder Lehrer/innen und Vandalismus führen zu disziplinären Konsequenzen (siehe Punkt IV. Was passiert bei Regelverstößen? - IV. 2. Schüler/innen!).

II. 2. Stunden- und Pausenregelung


Stunden und Pausenzeiten:

Vormittag
St. von bis
1. 08:00 08:50
2. 09:00 09:50
3. 10:00 10:50
4. 11:00 11:50
5. 12:00 12:50
6. 12:55 13:45
Nachmittag
7. 13:50 14:40
8. 14:40 15:30
9. 15:30 16:20
10. 16:20 17:10
11. 17:10 18:00
12. 18:00 18:50

Die Pausen dienen der Erholung und Kommunikation. Lärmen und Herumlaufen soll im Interesse aller unterbleiben.

Schüler/innen können sich entweder in ihrer Klasse oder auf den Gängen aufhalten. Aus Sicherheitsgründen dürfen Fenster nur gekippt werden, Klassentüren müssen offen bleiben.

Bei Schönwetter können die 10- und 12-Uhr-Pausen in der Fußgängerzone vor dem Schulhaus verbracht werden. Dieser Bereich darf jedoch nicht verlassen werden.

Es ist nur während der Pausen und in Freistunden erlaubt, am Buffet einzukaufen.

II. 3. Fernbleiben vom Unterricht

Der Klassenvorstand kann das Fernbleiben vom Unterricht bis zu einem Schultag genehmigen. Längere Freistellungen müssen in der Direktion beantragt werden.

Über Krankheit oder andere Gründe für Abwesenheit vom Unterricht ist der Klassenvorstand möglichst am ersten Tag des Fernbleibens zu informieren. Eine schriftliche Entschuldigung ist am Tag der Rückkehr zu erbringen.

Bei akuter Erkrankung einer Schülerin/eines Schülers während der Unterrichtszeit darf die Schule nur nach Rücksprache mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und nach Abmeldung bei dem/der Klassenlehrer/in und dem Oberschulwart verlassen werden.

Eine Befreiung vom Turnunterricht über einen Zeitraum von mehr als einer Woche kann ausschließlich von der Schulärztin ausgestellt werden.

Bleibt ein/e Schüler/in der Oberstufe länger als eine Woche unentschuldigt dem Unterricht fern und erfolgt nach einer weiteren Woche trotz schriftlicher Aufforderung seitens der Schule keine Rechtfertigung für die Abwesenheit, so gilt die Schülerin/der Schüler als abgemeldet.

Spezielle Regelung bei wiederholter Verspätung der Schüler/innen:

Ab dem dritten Mal Zuspätkommen in kurzen Abständen, verpflichtet sich der/die Schüler/in, sich eine Woche lang um 7.45 Uhr beim Schulwart zu melden, der das rechtzeitige Erscheinen durch seine Unterschrift bestätigt.

Sollte der/die Schüler/in nach dieser Woche weiterhin zu spät kommen, erfolgt zusätzlich zum neuerlichen Melden für eine Woche um 7.45 Uhr beim Schulwart, eine entsprechende Information an die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten durch den Klassenvorstand. Solches Fehlverhalten kann sich auch auf die Betragensnote auswirken.



III. Administratives

Um einen reibungslosen Ablauf des Schulalltags und gute Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Schüler/innen zu gewährleisten, gelten folgende Regelungen:



III. 1. Aufenthalt im Schulhaus

Schüler/innen, die vor 7.45 Uhr in die Schule kommen, warten in der Aula bis 7.45 Uhr, dann sind die Klassenräume zugänglich. Bei späterem Unterrichtsbeginn und/oder nach Unterrichtsschluss dürfen sich Schüler/innen ebenfalls in der Aula aufhalten. Nicht erlaubt ist der Aufenthalt auf den Gängen vor den Klassen, um den Unterricht anderer nicht zu stören.

Die Klasse ist ein gemeinsamer Arbeitsraum. Alle Schüler/innen und die Lehrer/innen sorgen dafür, dass die Klassenräume in ordentlichem Zustand verlassen werden.

Wenn die Klasse ihren Klassenraum (bzw. den entsprechenden Sondersaal) verlässt, ist dieser von Schlüsselordner/innen abzusperren. Für die Organisation und das Funktionieren dieses Ordnerdienstes ist die Klasse mit Unterstützung des Klassenvorstands verantwortlich.

Die Verantwortung für das Absperren der Kästchen für Unterrichtsmaterialien liegt bei den Schüler/innen selbst, da die Schule für abhanden gekommene Wertgegenstände und Geldbeträge keine Haftung übernehmen kann.

Während des Turnunterrichts können persönliche Wertgegenstände in den versperrbaren Garderoben aufbewahrt werden.

Fremde Klassen und spezielle Unterrichtsräume dürfen nur unter Aufsicht der jeweiligen Lehrpersonen betreten werden.

Die Benützung der Bibliothek und Informatiksäle sind zum einen an die Begleitung von Lehrer/innen, zum anderen an spezielle Öffnungszeiten und Regelungen gebunden:

  • Keine Getränke und Speisen auf den Arbeitsplätzen!
  • Keine Gewaltspiele und keine pornografische Seiten!
  • Für Installationen von Programmen ist die Zustimmung des Informatikkustos einzuholen - dies gilt auch für den Download von Programmen, Filmen und Musik!
  • Die Verwendung von Hacker-Tools ist untersagt!

Die Tagesbetreuung für Schüler/innen der 1.- 4. Klassen findet in den dafür vorgesehenen Klassenräumen statt. Nur mit schriftlicher Entschuldigung darf die Nachmittagsbetreuung früher verlassen werden.

In freien Stunden zwischen dem Vor- und Nachmittagsunterricht ist die Anwesenheit der Schüler/innen im Rahmen der Mittagsbetreuung nur in beaufsichtigten Gruppen möglich. Die Mittagsbetreuung darf maximal zwei Stunden pro Woche in Anspruch genommen werden und ist nur für Schüler/innen möglich, die nicht für die Tagesbetreuung angemeldet sind. Alle anderen Schüler/innen müssen das Schulgebäude verlassen.

Oberstufenschüler/innen dürfen nach Anmeldung im Sekretariat zum eigenständigen Arbeiten in den dafür vorgesehenen Räumen in der Schule sein.

Der Lift darf von Schüler/innen nur in begründeten Fällen in Begleitung von Lehrer/innen bzw. Schulwart/innen benützt werden.

Eltern, Erziehungsberechtigte und schulfremde Personen werden gebeten, sich ausschließlich im Parterre aufzuhalten.

III. 2. Sicherheit

Es wird erwartet, dass sich alle Schulpartner/innen so verhalten, dass niemand körperlichen oder seelischen Schaden erleidet. Jegliche Anwendung von Gewalt gegen andere kann von der Direktion keinesfalls toleriert werden und hat disziplinäre Maßnahmen (siehe Punkt IV. Was passiert bei Regelverstößen?!) zur Folge.

Gegenstände, die eine Gefahr für Personen darstellen oder den Schulbetrieb stören, dürfen nicht mitgebracht werden. Bei Missachtung können derartige Gegenstände den Schüler/innen abgenommen werden. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Hausordnung müssen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten eingebunden werden.

Diebstahl oder mutwillige Zerstörung fremden Eigentums wird von der Direktion als schwerwiegender Verstoß gegen die Hausordnung behandelt.

Bei Feueralarm sind die dafür vorgesehenen und erprobten Maßnahmen einzuhalten und die Anweisungen der Lehrerkräfte zu befolgen.

Bei Schulveranstaltungen, schulbezogenen Veranstaltungen und Lehrausgängen sollte nicht nur auf besondere Vorsicht im Straßenverkehr, sondern auch auf gutes Benehmen in der Öffentlichkeit geachtet werden. Anordnungen der begleitenden Lehrer/innen sind unbedingt zu beachten.

III. 3. Ordnung und Sauberkeit

Zum Wohlbefinden jeder/jedes Einzelnen ist der sorgsame Umgang mit Schulmöbeln, den Räumlichkeiten und den Unterrichtsmaterialien notwendig.

Für Verunreinigung und Sachbeschädigung wird Reinigung und Schadenersatz eingefordert.

Verloren gegangene Lernbehelfe und Arbeitsmittel aus dem Eigentum der Schule (Lesetexte, entliehene Bücher etc.) müssen ersetzt werden.

Nach Unterrichtsschluss sind die Tische aufzuräumen, die Fenster zu schließen und die Sessel auf die Tische zu stellen, damit eine rasche Reinigung der Räume durch die/den Schulwart/in ermöglicht wird.

III. 4. Sonstiges

Der von der Schule ausgestellte Schülerausweis ist ein amtliches Dokument. Erst nach erfolgter polizeilicher Verlust- oder Diebstahlsanzeige ist die Ausstellung eines Duplikats möglich.

Diverse Fundgegenstände bitte beim Schulwart abgeben!

An unserer Schule gilt allgemeines Rauchverbot.

Der Konsum und Besitz von alkoholischen Getränken sowie illegalen Drogen ist in der Schule und im Rahmen sämtlicher Schulveranstaltungen grundsätzlich untersagt.

Aus Umweltschutzgründen werden die Schüler/innen gebeten, ihre Jause in wieder verwendbaren Verpackungen mitzubringen, unnötigen Abfall zu vermeiden sowie den Müll zu trennen.

 

IV. Was passiert bei Regelverstößen?

IV. 1. Präambel

Wir halten fest, dass wir Fehlverhalten prinzipiell vermeiden wollen durch Ehrlichkeit, Rücksichtnahme, Disziplin, Solidarität und gegenseitigen Respekt. Wir, das sind alle Schulpartner/innen, wollen uns an die Schulgesetze und Hausordnung halten, weil wir den Sinn und die Notwendigkeit von Regeln im Schulleben verstehen.

Über die Hausordnung (und erwünschten Verhaltensvereinbarung im Anhang) werden alle Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern und Erziehungsberechtigte jeweils zu Beginn eines Schuljahres informiert.

Kommt es trotz aller Bemühungen zu Regelverstößen, gilt folgendes Procedere, wobei die Schritte grundsätzlich nacheinander und bis zu unterschiedlichen Punkten durchlaufen werden. Bei besonders gravierenden Vergehen können einzelne Stufen auch übersprungen werden!


 

IV. 2. Schüler/innen

  1. Gespräch zwischen betroffener Lehrkraft und Schüler/in
  2. Klärendes Gespräch zwischen Klassenvorstand und Schüler/in mit der Möglichkeit, eine Vertrauensperson beizuziehen
  3. Verwarnung durch den Klassenvorstand bei gleichzeitiger Information der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten
  4. Belehrendes Gespräch zwischen Direktion und Schüler/in, bei dem Eltern bzw. Erziehungsberechtigte und/oder eine Vertrauensperson dabei sein können.
  5. Verwarnung durch die Direktion unter gleichzeitiger Verständigung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten. Auf die Möglichkeit zur Wiedergutmachung zu diesem Zeitpunkt wird ausdrücklich hingewiesen.
  6. Auseinandersetzung mit dem Fehlverhalten durch das Disziplinarkomitee/Schüler/in, unter Beisein der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten oder anderer Vertrauenspersonen
  7. Disziplinarkonferenz mit Androhung des Ausschlusses, wobei hier alle Beteiligten sowie genannte Vertrauenspersonen nochmals die Chance haben, der Disziplinarkonferenz Rede und Antwort zu stehen
  8. Disziplinarkonferenz mit Antrag auf Ausschluss, mit Möglichkeiten wie unter Punkt 7.

IV. 3. Schulpartnerschaft

Im Falle etwaiger Unstimmigkeiten verweisen wir auf Vorschläge zur Vorgehensweise, wie sie in den Verhaltensvereinbarungen unter Punkt II. 3. zu finden sind.

 

IV. 4. Lehrer/innen


Grobes Fehlverhalten von Lehrkräften wird dem Gesetz entsprechend geahndet (im offiziellen Instanzenweg: Direktion und Stadtschulrat)!

 

V. Durchführungsbestimmungen

Die Hausordnung wird neu eintretenden Schüler/innen und deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sowie neu eintretenden Lehrer/innen persönlich übergeben, weiters im Schulhaus und auf der Homepage der Schule veröffentlicht.